Mar 29, 2009

Fracaso Mulières

Xavi und ich hatten uns vorgenommen den 3010 Meter hohen Tuc de Mulières vom nördlichen Ende des Tunnels de Vielha aus zu besteigen. Obwohl sämtliche Wetterdienste für Samstag den 28.03. Regen - und in höheren Lagen Schnee - angekündigt hatten, sah es am Freitag nach einem Wochenende mit wirklich gutem Wetter aus. Keine Wolke trübte den Himmel und es roch nach Frühling. Wir beschlossen, dass es so schlimm nicht werden könne und machten uns direkt von der Arbeit aus auf den Weg in Richtung Vall d'Aran. Jenseits des neuen Tunnels de Vielha parkten wir das Auto auf 1400m an der Schneegrenze und begannen nach einem belegten Brötchen im Schein unserer Stirnlampen um 23:00 Uhr unseren Ausflug. Xavi mit Bergskiern und ich zunächst mit Steigeisen und später dann mit Schneeschuhen.
Zunächst ging es recht ebenerdig auf dem gefrorenen Schnee voran, erst ab der Pleta d'Horno, wo sich im Sommer ein Parkplatz befindet, begannen wir auch an Höhe zu gewinnen, wobei wir an einem Lawinenüberbleibsel nach dem Anderen vorbeikamen. Zwei dieser alten Lawinen waren wirklich imposant. Die erste hatte unzählige Bäume mitgerissen, deren Reste wirr aus dem Schnee herausragten. Die zweite hatte grosse Eisblöcke ins Tal bugsiert, um die wir einen Bogen machten mussten. Da es jedoch während unseres Aufstiegs dunkel war, sahen wir die wahren Ausmasse der Lawinen erst am nächsten Tag während des Abstiegs.
Unser Weg ging von oben rechts im Bild nach unten links; Parkplatz, Biwakplatz und Umkehrpunkt hervorgehoben
Bis vor etwa zwei Wochen war das Lawinenrisiko in den Pyrinäen noch deutlich erhöht, doch hatte die Hitze der letzten Tage dafür gesorgt, dass sich der Schnee setze. Ansonsten hätten wir den Ausflug durch dieses Tal auch nicht beschlossen, denn es ist berüchtigt für die vielen dort abgehenden Ereignisse.Etwa um 01:00 Uhr fanden wir einen guten Biwakplatz im Windschatten eines aus dem Schnee ragenden Felsens. Sämtliche Bergflanken befanden sich in sicherer Distanz und Xavis Höhenmesser zeigte genau 2000m. Ein Blick auf die Karte liess vermuten, dass wir uns auf einem kleinen Plateau direkt unterhalb des Sees (Lac deth Horno) befanden. Das sollte für heute reichen.

Etwa um 02:00 Uhr schliefen wir bei sternenklarem Himmel ein. Morgens um 05:00 fing es an zu schneien. Gegen 07:00, als es bereits hell war, standen wir widerwillig auf. Ausserhalb der Schlafsäcke war es noch ungemütlicher als drinnen.
Biwakplatz
Guten Morgen!
Xavi überliess mir die Wahl, ob wir weiter auf- oder wieder absteigen sollen. Ich plädierte für den Versuch den Gipfel zu besteigen. Trotz des Schneefalls hatten wir eine akzeptable Sicht. Dies änderte sich jedoch ziemlich bald. Die meiste Zeit während des Aufstiegs sahen wir eigentlich gar nichts. Unsere gesamte Umwelt war einfach nur weiss. Da es auf dem frisch gefallenen Schnee keinerlei Spuren gab fehlte es an Kontrasten und es war für den jeweils vorangehenden unmöglich zu sehen, wohin der nächste Schritt geht. An einem Punkt fiel Xavi auch tatsächlich einen halben Meter tief in ein kleines Loch, dass er nicht gesehen hatte. An einem anderen Punkt stach einer meiner beiden Stöcke ins Leere, da ich mich unmittelbar neben einer (ebenfalls nicht tiefen) Spalte befand, die eine Lawine verursacht hatte. Ab und zu lichteten sich jedoch die Wolken, was uns erlaubte etwas weiter zu gucken und so die Marschrichtung zu bestimmen. Ziemlich bald tauschte Xavi die Skier gegen Steigeisen und auf 2400m tat ich selbiges mit meinen Schneeschuhen. Nun war uns eigentlich schon klar, dass wir den Gipfel nicht mehr machen würden. Stattdessen hangelten wir uns in 100-Höhenmeter-Schritten den Berg hinauf. (na los, versuchen wir es noch bis auf 2500m!)
Auf etwas über 2600m klarte es dann wieder kurz auf, und es schien uns, dass wir von der Route abgekommen waren. Eigentlich hätten wir den Grat auf einer Höhe von 2844m, am Sattel "Coth d'Alfred" erreichen sollen, doch schien es uns, dass wir nun auf dem Weg zum Sattel des nächsten nördlich gelegen Gipfels waren.
Kurz vor dem Rückzug
Wir beschlossen, dass es definitiv zu gefährlich sei ohne Sicht auf dem Grat rumzukraxeln und sich eventuell beim Abstieg von selbigem zu irren, wodurch man sich plötzlich mit einer steil abfallenden Wand konfrontiert sehen könnte, und entschieden uns dazu umzukehren. Dies taten wir vorsichtshalber bevor wir den Grat erreichten, denn hat man den Gipfel erst vor Augen, so ist es leicht sich auch noch das restliche Bisschen Mut zuzusprechen.

Mar 24, 2009

Esquerrà

Dirk, Lisa, Jordi V., Mary, Manel

El diumenge vam anar a fer la via rat penat de l'Esquerrà. Ja habia visitat anteriorment aquest avenc pero aixo ja fa temps - l'ultima vegada hi era el 18/12/05. En principi la Mireia també volia venir pero es va lesionar el dia abans i veure's obligada de renunciar l'activitat.
Quan ens disfraçavem d'espeleolegs el Jordi C. es va adonar de que no s'habia endut el seu arnès ... semblava el compte dels 10 negritos.
Capcelera

Quedaven 5 persones per entrar-hi. Jo volia practicar un mica d'instal·lar cordes, aixi que vaig baixar de primer. Després d'alguns problemes durant l'acces a la capcelera em vaig sentir mes comodo pero de totes maneres nomes vaig instal·lar fins la Sala Brussoto. A partir d'aqui va continuar el Jordi V. No se, volia sentir algun comentari abans de continuar la instal·lació.

La progressió era lenta ja que a mi em costaba instal·lar i a la Elisabet li falta una mica de pràctica pero poc a poc i sense problemes vam arribar a la Cambra Nupcial. Manel i Jordi van baixar algun pouet mes mentres Mary, Elisabet i jo vam girar cua.
(una condició per que vingues l'Elisabet era de sortir
de l'avenc a una hora raonable)

Manel va desinstal·lar les cordes. Per culpa d'un embolic amb les d'un altre grup va haber de tornar a baixar un mig pou pero quan va sortir a la llum del dia ja tornava d'estar de bon humor.

En fin, jo m'he quedat amb ganes de continuar practicar instal·lant, l'Elisabet va disfrutar molt i Mary, Manel i Jordi C. finalment la van coneixer. Una excursió exitosa (sense fer fons).

Les fotos va fer el Jordi C. amb les càmeres dels altres companys.

Mar 15, 2009

Transequia

Als wir hörten, dass Dani und Angels an der Transequia teilnehmen, beschlossen Elisabet und ich, dies ebenfalls zu tun. Es handelt sich bei dieser alljährlich stattfindenden Aktivität nämlich um eine, die man als Einwohner der Comarca Bages mindestens einmal im Leben gemacht haben muss.
Doch was ist die Transequia eigentlich?
Trotz Vordrängeln: 1,5 Stunden des Wartens, damit ein Bus uns zum Anfangspunkt der Transeqia karrt
Nunja, die von Trockenheit und resultierender Hungersnot geplagte Stadt Manresa beschloss im Jahre 1337 die Konstruktion eines Kanals, der sogenannten Sequia, der Trinkwasser vom Fluss Llobregat in die Stadt transportieren sollte. Der Llobregat fliesst zwar auch an Manresa vorbei, jedoch aus topographischer Sicht unterhalb der Stadt, sodass das Wasser nicht direkt zu den Einwohnern gelangen konnte. Der erwähnte Kanal beginnt deshalb in der Nähe des höher gelegenen Dorfes Balsareny, etwa 20km nördlich von Manresa.

Kein Gletscher sondern der Abraum einer Salzmine
Da die Sequia vom Anfang bis zum Ende jedoch lediglich ein Gefälle von 10,3 Metern überbrückt, muss sie sich bestmöglich dem Gelände anpassen um nicht unnötig wertvolle Höhenmeterr zu verlieren. Aus diesem Grunde bedient sie sich einiger kleinerer Aquädukte und macht sehr viele Schlenker. Diese führen dazu, dass der Kanal eine Länge von 26km hat und entsprechend wenig Ähnlichkeit mit einer geometrisch idealen Geraden.
Ein kleineres Aquädukt
Das wirklich besondere an der Sequia aber ist das "Lichtwunder". Auf dem Weg nach Manresa kreuzt der Kanal Ländereien, die damals dem Bischoff von Vic gehörten. Wie bei allen dicken Kirchenfischen handelte es sich auch bei diesem um einen echt miesen Typen, der nicht wollte, das die Manresaner über Trinkwasser verfügen. Er verbot ihnen somit das Konstrukt auf seinem Land. Da die Manresaner jedoch weiterbuddelten griff der Bischoff zum letzten ihm verbleibenden Mittel: der Exkommunizierung! Ooooh! Es wardt den frommen Manresanern verboten am Gottesdienst teilzunehmen. Da dies wohl selbst Gott als unverhältnismässig harte Strafe empfandt liess er am Morgen des 21. Februars einen Lichtstrahl vom Gipfel des Montserrats aus an die Fassade einer der Manresaner Kirchen proizieren und, als wäre dies nicht genug, dazu die Kirchenglocken bimmeln. Dieses Wunder bewegte den Bischoff schliesslich dazu den Bau der Sequia zuzulassen.
Einer der krasseren Momente
Noch heute ist der 21. Februar der lokale Feiertag, und traditionell wurde am ersten Sonntag nach dem 21. Februar eine Volkswanderung entlang des Sequia durchgeführt - die Transequia.
Zu Fuss, Hufe und Reifen
Aus einem mir unbekannten Grund findet die Transequia zwar neuerdings im März statt, erfreut sich jedoch stets grösserer Beliebtheit. Dieses Jahr nahmen 7500 (!) Personen teil, die sie zu Fuss, per Velo oder auf einem Pferderücken absolvierten. Es handelt sich prinzipiell um einen sehr interessanten Ausflug, jedoch möchte ich erwähnen, dass mir da etwa 7000 Personen zuviel am Start waren. Resummierend könnte man nämlich sagen, dass wir da in einer 26km langen Schlange standen um nach Manresa gehen zu können.
Schöne Sicht auf Montserrat
Witzig war es aber trotzdem.
Die Fotos sind natürlich von Elisabet.

Coves de Mura

Per començar el març, vam fer una excursió guiada a les coves de Mura.
Ho tenim a mitja hora de casa i no h havíem estat mai!
Gràcies a l'Encarna i al Pere vam saber que els diumenges al matí la
diputació organitza visites guiades a les coves, ja que per problemes de
bandalisme es troben tancades amb una reixa.

Així, el nostre improvisat grup de 14, si no em deixo a ningú, es va
adherir a la trentena més de persones per fer la caminada (hi ha una
aproximació de 3/4 d'hora, per la qual és recomanable portar un calçat
adequat). Jo portava calçat urbà i la veritat és que no era el més
adient: el camí coincideix amb una riera, de manera que és fàcil
mullar-te o relliscar. El camí anava pujant per l'altra banda del riu,
de manera que les vistes panoràmiques de Mura cada vegada són més boniques.

Un cop arribats a la cova, la progressió és molt senzilla: una baixadeta
i llavors tot és de pla. cal portar una llanterna per anar bé. D'aquesta
manera també pots observar millor les formacions, així com el terra que
trepitges, que rellisca per la filtració d'aigua del sòl. Aproximadament
la cova té uns 100 metres de recorregut força interessants.

A partir d'aquest punt pots tornar pel mateix camí o donant més volta
per les Codines. I un cop a baix, no us oblideu de visitar Mura, val
molt la pena. En aquest blog mateix hi ha una entrada amb fotos meves de
Mura on podeu veure els nombrosos ponts i passos: molt cuidat i bonic.

Mar 2, 2009

La Falconera de St. Llorenç del Munt

El dissabte dia 28.02. em vaig trobar amb el Jordi C. i un amic seu a un bar al Pont de Vilomara. Després d'un café ens vam posar en marxa cap a un parking molt a prop del Coll d'Estenelles, a pocs metres del nostre destí.
La Falconera de St. Lloreç del Munt es un petit avenc que no té res d'especial. Un pou net amb una boca una mica estreta que baixa uns 20 metres. Des d'aquí es baixa una petita rampa per arribar a la cuota de -28 metres on s'acaba l'avenc. Ja que l'amic del Jordi no fa d'espeleo nomes vam baixar nosaltres dos i com arribat a baix no havia res mes per explorar vam girar cua. En fin, una visita rápida i poc espectacular. Tan sol queden dues coses per mencionar:
  • És la primera vegada que m'he fixat que un grafiti a dins d'una cavitat diu EDES. Son una autentica porqueria aquestes obres d'art i em sap greu que n'hi ha del meu club. Espero que no veure MAI cap grafiti GEXXI!
  • És la primera vegada que he instal·lat jo. Encara que només es tracta d'un vuit per fixar la corda a un arbre i la Y de la capcelera del pou, he aprofitat l'oportunitat per mostrar com de lamentable son els meus coneiximents de fer nusos.
Ja sé que m'espera quan Manél llegeix aquest petit article.

;-)

No vam portar càmara per fer fotos.

Feb 16, 2009

El Forat de St. Hou

Aquesta vegada el Manel ens ha invitat a casa seva per que veiessim la bellesa subterranea del Ripollés. En principi estava previst una sortida d'exploració, ja que li sembla que hi ha una possibilitat de que .... pero finalment era una sortida mes aviat esportiva i / o turistica.El dissabte 14.02.09 ens vam trobar al bar la Cugulera de St Quirze de Besora (on fan galtes i xai per esmorzar) i després d'uns entrepans ens vam desplaçar sense presses al Montgrony on es troba el Forat de St. Hou.Des-de'l parking s'arriba en 15 minuts a la boca d'entrada, un magnífic pou d'uns 30 metres. Manel no va perdre temps i es ficar al forat per fer la instal·lació. El cordot del Jordí es resistia pero al final eren les mans que van guanyar i els primers ja començavem la baixada bastant directa. Arribat a baix, una rampa porta a un altre pou una mica mes fraccionat que permet baixar fins els 76 metres. Com ja es habitual el Joan començava d'excavar al fons de l'avenc mentres Manel ens va explicar on creu oportú invertir hores de feina ... Passat una estona vam començar la pujada. Ja que no instal·lo mai em vaig oferir de fer la desinstal·lació - cosa que a mes a mes m'agrada fer.Fora ens esperava un dia esplendid de molt sol i després d'unes quantes bromes vam tornar a la Cugulera on ens van servir el menú encara que ja eren les 5 de la tarde.
Com sempre una bona sortida.
Lo David, Jordi, Joan, jo, Manel, Mary
Fotos: Manel, Mary, Joan, David (i jo amb la càmara de Manel i Mary)

Feb 9, 2009

Fracaso Roc Merler

Vor nicht allzulanger Zeit kaufte ich mir sowohl neue Berg-als auch neue Schneeschuhe, doch konnte ich meine Errungenschaften bis zum Samstag den 07.02. wegen adverser Witterung nicht ausprobieren.
Für dieses Wochenende beschlossen Xavi und ich auf schlechte Wetterprognosen zu, ähmmm, fäkulieren und fuhren an die französisch-andorranische Grenze um uns mal Wieder etwas Wind und Schnee um die Nase wehen zu lassen.
L'Arieja ist der Grenzfluss zwischen Frankreich und Andorra
Auf dem Programm standen im Idealfall 3 Gipfel: Cap de la Cometa del Forn (2688m), Roc Meler (2816m) und Pic de la Cabaneta (2818m), doch stellten uns die schlechte Sicht, die schlechten Schneeverhältnisse und nicht zuletzt Xavi's Bergski (oder seine Bergskikünste?) ständig vor neue Probleme, die wir durch leichte Modifikation unserer Route zu lösen versuchten.
Bordes de la Vaca Morta

Dies klappte zwar ganz gut, doch ging uns irgendwann die Zeit aus, während Wetter und Sicht immer schlechter wurden. Etwa auf 2500 Metern beschlossen wir, den Rückzug anzutreten - ohne auch nur eines unserer Objektive erreicht zu haben.Mir machte das allerdings nicht viel aus. Gesehen hätten wir vom Gipfel aus eh nichts und ich hatte auch so meinen Spass. Sowohl die Schneeschuhe als auch meine Beine agierten wünschenswert und - viel wichtiger - ich hatte zum ersten mal seit Ewigkeiten keine kalten Füsse!! Einfach super, die Salomon Pro-Thermic - Bergschuhe, die ich mir im Winterschlussverkauf schoss!! Da ich am Samstag allerdings die ganze Zeit über entweder mit Schneeschuhen oder mit Steigeisen unterwegs war, weiss ich noch nicht, wie ungemütlich sie wandernd sind... ich bin da aber ganz zuversichtlich.

Jan 6, 2009

Postweihnachtsfest 2008

Weil einfach nur einmal Weihnachten feiern definitiv nicht genug ist, flogen Lisa und ich am 27.12. nach Deutschland. Hier wartete bereits mein Weihnachtsgeschenk auf mich, dass ich mir seit 2005 vergeblich wünschte, bis ich es mir nun kurzerhand selbst schenkte. So war mir also abermals fürchterlich weihnachtlich zumute, womit ich mich auch für's zweite Weihnachtsfest gewappnet fühlte. Ausser der familiären Postweihnachtsfeier kamen wir ausserdem in den Genuss, auch dem 28. Geburtstag einer Freundin Vitters beizuwohnen, den wir auf der Reeperbahn zelebrierten, nicht jedoch ohne vorher eine Fotosession der Gegend rund um den Fischmarkt zu machen. Für Elisabet war es das erste Mal, dass sie sich (nachts) in jenem sündigen Viertel aufhielt. Aber nach einiger Zeit konnte uns selbst ein vom Einlasser einer "Live-Fick-Show" zugerufenes "Hier geht die Zunge bis ins Arschloch" nicht mehr schockieren. Hach, der Kiez ist eben nur noch eine Karikatur seines Selbsts.
Auch mein Bruder hatte während unserer Deutschlandinstanz Geburtstag. Zum immerhin bereits 40. Male. Um dieser runden Zahl angemessen zu huldigen, statteten wir seiner Familie einen Besuch ab. Später wurden wir dann bereits in Lübeck erwartet, wo wir in internationaler Runde mit Bier und auch einigen etwa 2 Stunden vorher erstandenen Böllern und Raketen das Jahr 2009 willkommen hiessen. Vitter und Suse waren mal wieder so nett, uns ihre Ausnüchterungsräumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Wohl zum letzten Mal, da zumindest Suse bald umziehen wird. Einen weiteren Kontakt in Hamburg zu haben ist ja aber auch nicht schlecht.
Am Tag vor unserem Rückflug besuchten wir dann noch die Simi und the Claude in Reinfeld, wo es lecker McDonalds-Essen gab. Von den Fotos der Weltreise guckten wir uns jedoch nur ein bisschen Neu-Seeland, Australien und Süd-Ost-Asien an. Den Rest werden wir dann wohl später nachhohlen.
Weitere Wanderungen in und um Mölln, Ziethen, Zarrentin und Lübeck mit und ohne meine Eltern liessen auch an den übrigen Tagen keine Langeweile aufkommen und sorgten stets für gute Fotomotive.Etwas Überpünktlich zu den Freakigen 3 Königen waren wir dann selbstverständlich wieder in Sparnien, wo man auf den Strassen Autos (naja: ein Auto um genau zu sein) für uns anzündete. Dummerweise handelte es sich um das Auto, das genau hinter meinem geliebten Vehikel parkte. Die (erstaunlich leichte) Explosion des Tanks jenes mir fremden Seat Ibizas brachte unsere Fenster zum scheppern. Ein zweiter Knall etwas später (vielleicht das Reserverad?) veranlasste uns, einen Blick auf die Strasse zu werfen. Der Feuerschein von dort - leicht ausserhalb des Blickfeldes - wo ich meinen Jetta wähnte, liess mich flux in Puschen auf die Strasse rennen. Der Seat brannte lichterloh, ich schlüpfte in meinen Wagen, der ...... wie wir es nur aus B-movies her kennen .... jedoch nicht anspringen wollte. Erst nach gefühlten 2 Minuten konnte ich ihn aus der Gefahrenzone bringen. (Schieben wollte ich nicht, da ich Angst vor einer Explosion direkt hinter mir hatte, daran, ihn mit dem Anlasser wegzujuckeln, dachte ich nicht) Die äussere Plastikverkleidung meines Kofferraums war da bereits angeschmolzen und verformt. Die Rückleuchten haben ebenfalls leichte Deformierungserscheinungen davongetragen aber zumindest die Stossstange sieht gänzlich unversehrt aus, was man vom Ibiza ganz und gar nicht behaupten kann. Später kam dann die Feuerwehr und flutete diesen mit Löschschaum. 3 Tage später steht der Autokadaver nun immer noch hier vor der Tür, weil sich anscheinend niemand dafür verantwortlich fühlt..... eine denkbar schlechte Werbung fur die Leute, die versuchen die Neubauwohnungen im Nachbarhaus an den Mann zu bringen.Mal gucken, wann die Karre abtransportiert wird...
(Fotos: hauptsächlich Lisa)

1. Nachtrag:
Am 21.01. wurde das Autowrack abgeholt.

2. Nachtrag:
Am 04.03. steht der Astra vor dem Autowrack immer noch genauso da wie am 03.01. ...seltsam, oder?

3. Nachtrag:
Etwa seit dem 20.03 ist nun auch der Astra nicht mehr da.

Dec 21, 2008

GEXXI - Avenc d'Esquirols



Per aquest cap de setmana els membres del GEXXI habíen planificat 3 sortides diferents. El dissabte alguns volien fer la Bora Fosca i altres van continuar la exploració de l'Avenc del Balconet. Jo em vaig decantar per participar a una visita a l'Avenc dels Esquirols a Vallirana. Ja el vaig baixar una vegada al 2006 pero no m'imporava tornar-hi. A mes a mes llevors no vam fer fons per no haver trobat Spits (sino Parabolts) a l'ultim pou.
Vam quedar Jordi C., Truji, Francesc, Ruben, Nico, David i jo a un bar del poble d'Ordal. Després d'un bon café ens vam desplaçar a Vallirana. Portavem cordes de sobres pero manquava la topografía. En contra de la meva opinió vam deixar al cotxe la corda de 130 metres del Jordi C., que jo hauria utilitzat pels primers pous i nomes ens vam portar 4 cordes de 60m cadascuna. Al segon pou vam instalar la meva corda nova (un 60 de Kordas de 9,5mm amb el sistema Titan) pero resulta que el pou nomes es d'uns 15m, així que un bon troç de la corda quedava sense aprofitar. Aquí ja es veia que no tocariem fons.
Ens vam quedar sense corda a una profunditat de aproximadament 130 metres, encara que no tinc clar de tot on ens vam quedar respecte a la topo.En fin, després d'uns entrepans vam començar la pujada. Jo vaig desinstal-lar amb la ajuda del David i a les 16:00 ja estavem al aire lliure. Cal mencionar que vaig deixar instal-lades dues xapes amb anelles que em semblaven unes instal-lacions fixes molt rares i que resulta que eren del Jordi C. Segon el Truji es tractava de material de ferreteria sense cap mena d'homologació i per tant, ningú (apart del Jordi) es va queixar massa. Bona Espeleo en bon ambient.
La topo s'ha tret de la pàgina del Joan

Dec 14, 2008

GEXXI - Avenc del Balconet

In Lleida gibt es eine ehemals sehr potente Höhlenforschergruppe namens GELL (Grup Espeleològic de LLeida). Wie viele andere Gruppen auch befindet sich der GELL in einer Art Auflösungsprozess. Zur Zeit gibt es noch 5 Mitglieder, von denen nur 3 mehr oder weniger aktiv sind. Am Samstag lernte ich 2 dieser noch aktiven kennen. Einer der beiden ist GEXXI-Mitglied und hatte uns GEXXIologen eingeladen, eine erst im Januar 2008 vom GELL entdeckte Höhle zu besuchen: Den Avenc del Balconet im Montsec. Joan, David, Raúl, Manel, Mary und ich kamen der Einladung nach. Die Gastgeber hiessen Lluís P. und Jaume.
Kurios finde ich die Entdeckungsgeschichte der Höhle: an einem trockenen Tag im Januar 2008 fanden die beiden einen Fleck Feuchtigkeit auf dem Boden. Ich hätte wahrscheinlich angenommen, dass dort ein Wildschwein gepinkelt hat, doch Lluís und Jaume war der Fleck Anlass genug zu buddeln. Nach etwa einem Meter Geröll hatten sie ein Loch geöffnet, aus dem ein starker, eher warmer Wind bliess. Dieses Loch öffneten sie, bis es etwa einen Durchmesser von 3 Metern hatte. Bis zum November 2008 konnten sie bereits etwa 160m tief in dieses Loch vordringen, womit sie eine der tiefsten Höhlen der Region entdeckt haben. Da die Höhle ein kompliziertes Spaltensystem ist, gibt es viele Punkte, an denen man eventuell noch weiter vordringen könnte, so dass die Höhle im Laufe weiterer Explorationen womöglich noch an Tiefe und ganz gewiss an Länge gewinnen wird. Eigentlich waren wir angereist um bei dieser "Höhlenforschung" behilflich zu sein, doch irgendwie wurde dann doch nur wieder ein eher touristischer Höhlenbesuch daraus.Mit drei Geländewagen fuhren wir bis zum Höhleneinstieg. Die Seile waren bereits installiert. Der warme Wind, der uns aus dem Loch entgegenblies war so stark, dass er Staub und Sand herausblies, wobei er ganz besonders auf die Augen zu zielen schien. Es ist hauptsächlich dieser Wind, der vermuten lässt, dass die Höhle noch für weitere positive Überraschungen gut ist. Jaume stieg als erster ein, Dann David, Joan, ich, Manel und der Rest. Die Höhle ist eng und überall rauh und scharfkantig. Ständig bleibt man irgendwo hängen oder muss sich auf spitzen, scharfen Felskanten abstützen, so dass nach kurzer Zeit besonders die Knie, Schienbeine und Ellenbogen darunter leiden, wenn man es so falsch macht wie ich. Dies erschwert das Vorankommen, was besonders im Eingangsbereich stört, weil der Wind einem aunaufhörlich Sand in die Augen bläst und man eigentlich gern so schnell wie möglich an Tiefe gewinnen will, raus aus diesem winigen Engpass.
Die Höhle ist tektonischer Art, enstanden durch einen Erdrutsch vor vielen Jahren, sehr vielen Jahren, wahrscheinlich einer Grössenordnung von hunderttausenden bis millionen von Jahren. Dieser Erdrutsch hat Spalten im Gestein hinterlassen, die die Höhle bilden, und in die Spalten sind Steine und grosse Felsbrocken gefallen, von denen viele auf halbem Weg zwischen den Wänden steckengeblieben oder auf grösseren, zwischen den Wänden steckengebliebenen Brocken zu liegen gekommen sind. Das gefährliche an dieser Art von Höhlen ist, dass es sich nicht vermeiden lässt Steine loszutreten, die auf ihrem Weg in die Tiefe mehr Steine mitreissen und eine ernste Gefahr für die sich bereits tiefer befindlichen Höhlenkollegen darstellen. Dies gilt um so mehr, wenn es sich um neu entdeckte und wenig besuchte Höhlen handelt, in denen die allermeisten Steine noch nicht zu Fall gebracht wurden. Mehr als einmal, meistens beim Durchsteigen kleiner Lücken zwischen grossen Blöcken, dachte ich auf meinem Weg in die Tiefe, dass es nicht unmöglich ist, dass der Letzte von uns einen falschen Stein anfasst, die Blöcke fallen und uns den Weg nach Aussen versperren.....Dinge die man denkt, die aber zum Glück nicht passieren. Doch wenn sie mal passieren sollten, dann ganz gewiss vorrangig in genau solchen Höhlen wie dem Avenc del Balconet.
Raúl aus Zaragoza im Einsatz
Eigentlich gibt es nur einen Ort in der Höhle, der die Bezeichnung Saal verdient, und in dem man nicht Kontakt zu mehr als einer Wand hat. In diesen Saal gelangt man von oben, aus einer engen Spalte kommend. Es wird sich jedoch nicht abgeseilt, sondern man verklemmt sich einfach ein wenig zwischen den Wänden und steigt auf diese Weise hinab. Sollte man fallen, so braucht man sich einfach nur dick zu machen und würde auf diese Weise schnell den Fall bremsen. Vom Saal aus nahmen wir den Weg zum tiefsten erforschten Punkt, während David und Lluís noch irgendwo etwas zu topografieren fanden. Mir war frühzeitig klar, dass es sich um keine schöne Höhle zum geniessen handelt. Die Höhle gefällt mir echt nicht besonders aber sie hat etwas Sportliches an sich und in guter Gesellschaft macht Leiden ja trotzdem Spass. Und wer weiss, vielleicht lässt sich ja auch noch ein grosser Saal oder ein unterirdisches Bächlein finden, glattgewaschene weisse Wände und Tropfsteine....von Joan angetrieben machten wir uns daran, am tiefsten Punkt der Höhle Steinde und Blöcke zu heben, jedoch nur um mehr Steine unter ihnen zu finden und keinen Luftzug, der eine Fortsetzung vermuten lässt.
Mal gucken, was die nächsten Monate an weiteren Informationen bringen und wie der Topographieplan der Höhle aussieht, dessen Erstellung demnächst in Angriff genommen wird. Ich schliesse nicht aus, dass ich nochmal ein Wochenende zum Arbeiten zum Avenc del Balconet zurückkehre...
Den letzten Teil des Aufstiegs machte ich als erster. Als ich mit dem letzten Tageslicht wieder unter freien Himmel kam, wandelte sich der draussen fallende Regen gerade in Schneeregen um. Um der Gefahr fallender Steine zu entgehen wartete der Zweite in sicherer Tiefe hinter einer Kurve auf seinen Turn, den er erst begann, nachdem eine Weile lang keine Steine mehr fielen. Durch dieses Vorgehen dauerte es sehr lange, bis der nächste draussen ankam...da war mir bereits ziemlich kalt. Manel kam als vierter und war der erste mit einem Autoschlüssel. Mittlerweile war es absolut dunkel und es schneite gefrorenes Wasser vom Himmel. In Manels Auto konnte ich mich in einem seiner Pullover gehüllt etwas aufwärmen bis dann auch Joan kam und mir den Zugang zu meinen Klamotten ermöglichte.
Dann ging alles so schnell wie es nur ging. Wir fuhren über verschneite Bergpisten zurück ins Dorf, Joan und ich verabschiedeten uns von den anderen, die sich in eine Bar zurückzogen um das weitere Vorgehen zu besprechen und um 9 war ich zu Hause, gerade rechtzeitig um mich umzuziehen bevor ein paar Freunde kamen, mit denen Lisa und ich uns für's Theater verabredet hatten.
(Gracies a Manel i Joan per deixar-se robar les fotos!)

Dec 9, 2008

GEXXI - Pou de la Costa Dreta

Auf dem Rückweg aus Barcelona erwähnte Jordi den Pou de la Costa Dreta im Montserrat. Das hörte sich für meine Ohren sehr interessant an: eine vom Einstieg aus immerhin 103m tiefe Höhle im Montserrat - ergo hier um die Ecke - von der ich noch nie gehört hatte. Dummerweise schlug Jordi vor, sie am verlängerten Wochenende rund um den 06.12. zu besuchen, doch da wollte ich eigentlich mit ein paar GEXXIologen nach Cantabrien. Da das Wetter uns allerdings einen Strich durch die Rechnung machte sagten wir Cantabrien kurzfristig ab, so dass ich doch am Eintagesausflug in den Montserrat teilnehmen konnte.
Am Sonntag den 14. trafen wir uns um halb 10 etwas ausserhalb von Collbató. Wir sind in diesem Fall Jordi C., Pedro, Lluís, Manel, Mary, Rafa, Sergio und ich. Pedro und Rafa waren mir bis dato unbekannt.
Mit 185 Seilmetern machten wir uns auf den Weg zum Höhleneingang, der dieses Mal etwas über eine Stunde und viele Höhenmeter vom Auto entfernt war. Zum Schluss führte uns der "Weg" durch ziemlich un-ebensolches Gelände zu einem grossen Loch im Boden, am Fusse einer Felswand.
Ausser Pedro und Lluís war die Höhle uns allen unbekannt. Die beiden jedoch kennen sie wie ihre Westentasche: Pedro besuchte sie schon zum geschätzten 13. Mal und Lluís verbrachte über mehr als ein Jahr hinweg seine Wochenenden vorzugsweise in jenem Loch, um eine neue, unbekannte Nebenroute hinab zu erforschen.Pedro installierte, es folgten ihm zunächst Sergio, dann ich, Jordi, Rafa, Mary, Lluís und Manel. Da es an der Installation nicht das Geringste auszusetzen gab und beide Seile nahezu neu waren, war der Abstieg ein Genuss! Es ging absolut sauber nach unten, ohne die geringste Komplikation technischer Art. Aufpassen mussten wir allerdings mit den vielen herumliegenden Steinen. Da die Höhle über mehrere kleine Stufen an Tiefe gewinnt, und auf diesen Absätzen loses Gestein herumliegt war höchste Vorsicht geboten, und dennoch stürzte mehr als ein Stein in die Tiefe. Getroffen wurden Pedro, Lluís und ich, wobei es sich bei allen zum Glück nur um Streifschüsse handelte, Lluís jedoch wurde von einem Stein am Ohr getroffen, was wohl trotzdem etwas wehtat.Eigentlich wollte ich mal wieder das Seil ausbauen, doch war ich mit diesem Wunsch nicht der einzige. Prügeln wollte ich mich darum auch nicht, und so kam diese Ehre letztendlich Lluís zu. Ein weiterer super Ausflug in entspanntem Ambiente.
Die Fotos sind von Sergio und Rafa. Beide zeigen Pedro bei der Installation.

Dec 6, 2008

Antartida